Tuesday, June 27, 2017
   
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FPÖ-Obermayr verlangt strenge Auflagen für Entwicklungshilfe-Empfänger

Rücknahme illegaler Einwanderer und Verwendungsnachweis für empfangene Gelder gefordert

Wien (OTS) - "Jährlich gehen über drei Milliarden Euro durch qualitativ mangelhafte Hilfe verloren: Die Gelder landen oftmals nicht bei jenen Adressaten, die die Geberländer unterstützen wollen!", kritisiert FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr. "Der nachhaltige, korrekte und nachvollziehbare Einsatz der Mittel ist Voraussetzung für eine effiziente Entwicklungspolitik. Pro Jahr pumpen allein die OECD-Länder über 100 Milliarden Dollar in die Entwicklungshilfe. Das sind über 90 Prozent der weltweiten Entwicklungshilfe aus öffentlichen Mitteln. Die Erfolge sind jedoch bescheiden. Anstatt Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, werden oft künstliche Abhängigkeiten geschaffen, private Initiativen behindert statt gefördert, und vielfach versickere das Geld in mafiösen Strukturen und dunklen Kanälen!" In diesem Zusammenhang fordert Obermayr mehr Eigeninitiative der Empfängerländer, eine bessere Kontrolle von Geldflüssen und auf jeden Fall einen Nachweis der Wirkung und Nachhaltigkeit von Projekten im Rahmen der Entwicklungshilfe.

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